30. INGOLSTÄDTER

KABARETTTAGE 2014

Malmheimer - Kabaretttage 2012

Sonntag, 25. März
Haus der Jugend / Fronte – 19.00 Uhr

 

JOCHEN MALMSHEIMER

„Ich bin kein Tag für eine Nacht
– ein Abend in Holz“

 

Erneut geht Jochen Malmsheimer drängenden Fragen der Menschheitsgeschichte nach: In welchem Zusammenhang stehen Bahnhof und Leim? Kann ein Junge zum Manne werden und dabei doch er selbst bleiben? Machen Bedienungsanleitungen im Gastgewerbe Sinn? Dass die Heimsuchungen des Teufels jeden treffen und niemand gefeit ist, erläutert Malmsheimer in einem furiosen Handwerker-Dramolett, in Szene gesetzt mit musikalischen Versatzstücken aus dem Horrorgenre und düsterem Licht ... .
Schließlich wird, für jeden verständlich, ausgeführt, was geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem: wie lange noch.

 

Presse:

„So blitzgescheit und sprachgenial, so wenig anbiedernd, so souverän und leidenschaftlich wie Malmsheimer das macht, ist es im Kabarett, das zunehmend auf ein Mittelmaß nivelliert wird, selten zu sehen.“ (Heinz Kirchner, FAZ)


„Sternstunde des Kabaretts - „Ich denke ja viel nach“, sagt Jochen Malmsheimer. Das glaubt man gerne. Wie auch sonst könnte er aus einer eigentlich alltäglichen Kneipenszene, aus an sich beiläufigen Beobachtungen in der Fußgängerzone, aus im Grunde nicht unbedingt erwähnenswerten Erinnerungen an die kleinbürgerliche Umgebung eines Heranwachsenden solch ein furioses Programm entwickeln wie „Wenn Worte reden könnten“. Ja, der Kabarettist aus Bochum hat wirklich nachgedacht und einen Weg gefunden, aus dem Alltag im Revier eine Sternstunde deutschen Kabaretts zu machen, wie man es nirgends sonst sehen kann – außer eben an diesem Abend in der ausverkauften Neuen Welt. Dass man als Zuschauer Tränen lacht und nach der Zugabe die Bauchmuskulatur schmerzt, kommt nicht von ungefähr. Der Trick ist, die Alltagsgeschichten so zu überhöhen und ins Absurde münden zu lassen, dass sie irgendwann notgedrungen abstürzen müssen… Steht das so konzipierte inhaltliche Konstrukt, zieht Malmsheimer aber erst noch die beiden Trümpfe, die ihn zu einem wahren Giganten der Sparten Comedy und Kabarett machen, nämlich seine Sprache und seine Rhetorik, mit der er sein Auditorium quasi immer wieder hineinsaugt in einen orgiastischen Orkan, so gibt es ab einem gewissen Zeitpunkt kein Halten mehr. Bei Malmsheimer nicht, beim Publikum auch nicht. Malmsheimer lässt eine Breitseite nach der anderen los und ballert aus allen Rohren, das Publikum hält sich erschöpft den Bauch. ..Von Malmsheimer eine Einlassung zu hören über eine Person, die er nicht mag, oder über ein Ereignis, das er lächerlich findet, ist ein Genuss. Von seinen Szenen und noch mehr von seiner hierzulande einzigartigen Sprache kann man als Kabarettgänger eigentlich nur schwärmen, vor ihm als Schöpfer eines derart phänomenalen Programms nur den Hut ziehen. – Und obwohl man mit Superlativen ja vorsichtig sein sollte, dennoch: Wer wollte das Phänomen Malmsheimer eigentlich noch toppen?.“ (DonauKurier-Leitner)

 


Auszeichnungen:

Deutscher Kleinkunstpreis 2009
Deutscher Kabarettpreis 2009


CD zum Programm

„Wenn Worte reden könnten oder 14 Tage im Leben einer Stunde“
CD (Live-Mitschnitt) CD Fachhandel: Indigo Best. Nr. 98192
Buchhandel: EICHBORN, ISBN 3-933686-61-X

 

www.jochenmalmsheimer.de

 


 

 

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